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WCM spekulativer Kauf 24.01.2000
AC Research
Die Analysten von AC Research stufen die Aktie der Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft (WKN 780100) als spekulativen Kauf ein.
Zur Begründung führen die Analysten die weiteren Unternehmensaussichten bzw. die Möglichkeit einer DAX-Aufnahme an. Während das vergangene Geschäftsjahr mit einem Gewinnplus von rund 5% eher unterhalb der Erwartungen verlaufen ist, werde durch die geplante Übernahme der RSE Grundbesitz das schwankungsunabhängigere Geschäftsfeld Immobilienverwaltung gestärkt. Hier erwirtschafte das zu erwerbende Unternehmen gute Erträge und stärke die Position von WCM. Es sei davon auszugehen, dass durch das veröffentlichte freundliche Übernahmeangebot für die freien RSE-Aktionäre, die Aktienmehrheit erlangt werde. Durch die Übernahme werde auch die Marktkapitalisierung von WCM mehr als 8 Mrd. Euro erreichen und damit die der DAX-Werte Linde, FMC und Karstadt-Quelle deutlich überholen. Daneben erziele man aller Voraussicht auch einen höheren Aktienumsatz (knapp 6 Mio. pro Woche), welches das zweite Kriterium für die DAX-Aufnahme darstelle.
Ein Platz im DAX werde mit aller größter Wahrscheinlichkeit durch die Fusion VIAG-VEBA frei. Daneben bestehe je nach Ausgang des Übernahmekampfes Mannesmann-Vodafone sowie durch eine mögliche Fusion HypoVereinsbank-Dresdner Bank die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Plätze frei würden. Allerdings stehen mit der Deutschen Post sowie den geplanten Spin-offs Infineon und Mannesmann Automotive ernstzunehmende Konkurrenten vor der Tür. Hieraus ergebe sich die Konsequenz, dass ein Erreichen der 35er/35er-Regel für eine Aufnahme erfüllt sein müsse unabhängig von frei werdenden Plätzen. Aufgrund der Geschäftsschwerpunkte von WCM biete das Unternehmen eine attraktive Beimischung zur DAX-Familie dar. Dies wäre insbesondere gegenüber dem anderen DAX-Kandidaten Metallgesellschaft ein Vorteil.
Das zweite Geschäftsfeld, das schwankungsanfälligere Beteiligungsgeschäft, werde langfristig hingegen von der geplanten Steueränderung in Bezug auf die steuerfreie Veräußerung von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften profitieren. Kurzfristig werde dies aufgrund der bestehenden Verlustvorträge keine Auswirkungen haben.
Fundamental gehen die Analysten nach 1,34 Euro im Geschäftsjahr 1999 von 1,48 Euro im laufenden und 1,65 Euro im Geschäftsjahr 2001 Gewinn je Aktie aus. Hieraus errechne sich zur Zeit ein KGV von knapp 24 auf der Basis der Gewinne des nächsten Geschäftsjahres und ergebe für sich allein genommen aktuell kein großes Kurspotenzial.
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